Schill-Denkmal nach Sanierung wieder eingeweiht
Von Yvonne Heyer
Zahlreiche Dodendorfer Bürger und Gäste fanden sich am gestrigen Sonntagvormittag zur Einweihung des
Schill-Denkmals nach erfolgreicher Sanierung ein. Foto: Yvonne Heyer
Zahlreiche Dodendorfer und Gäste fanden sich gestern am Schill-Denkmal ein. Nach vielen Mühen ist es nun vollbracht: Die Sanierung ist abgeschlossen, das Denkmal wurde neu eingeweiht. Vor allem die Frage der Finanzierung stand in den vergangenen Jahren im Mittelpunkt, ehe die Sanierung des Schill-Denkmals tatsächlich vom Dodendorfer Heimatverein in Angriff genommen werden konnten. Schließlich konnten mit der Aufnahme in ein LEADER-Projekt von der Gemeinde Fördermittel des Landkreises in Anspruch genommen werden. Mit den zahlreichen und vor allem nicht unerheblichen Spenden von Firmen und Dodendorfer Bürgern (auch ehemaligen) war die Sanierung fi nanziell abgesichert und konnte in diesem Jahr in Angriff genommen werden. Als gestern Vormittag das Schill-Denkmal fertig saniert übergeben wurde, erinnerten sowohl Ortsbürgermeisterin Beate Schulze und Heimatvereinsvorsitzender Herbert Steiner daran, welche Mühen es doch kostete, das Projekt erfolgreich zum Abschluss zu bringen. Beide dankten gestern allen Helfer und Unterstützern, die zum Gelingen beigetragen haben. Am Rande berichtete Lothar Germer, der als Bürger und Unternehmer die Sanierung sehr unterstützte, dass er im Internet stundenlang gesucht hat, um die passenden Ketten für die Einfassung zu fi nden. Schließlich wurde er in der Schweiz fündig. Da passte es, dass der Dodendorfer Dieter Kühne, bekannt auch als Drehorgel- Felix mit seinem Instrument in Baden-Württemberg unterwegs war. Lothar Germer schickte ihn prompt weiter, um die Ketten zu holen. An dieser Stelle sollte man nicht unerwähnt lassen, dass allein der Vorstand des Heimatvereins rund 190 Arbeitsstunden an Eigenleistungen erbrachte. Nun ist die Sanierung abgeschlossen, erstrahlt das Denkmal für die Schillschen Truppen im neuen alten Glanz, ist dem Original aus dem Jahr 1859 nachempfunden. Kreistagspräsident und Verkehrsminister a.D., Dr. Karl- Heinz Daehre, mahnte an dieser Stelle an, dass die Mühe engagierter Dodendorf nicht durch Vandalismus mit Füßen getreten werden. Auch solle das Denkmal der heutigen Jugend, die keine Kriege mehr kennt, vor Augen führen, was es heißt, sich für Frieden und Freiheit einzusetzen. Kopfschütteln erntete die Obrigkeit der Gemeinde Sülzetal. Kein Bürgermeister oder Stellvertreter waren zur Einweihung erschienen.
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Dokument erstellt am 18.07.2011
Erscheinungsdatum 18.07.2011 | Ausgabe: Börde
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