Kirche bekommt trockene Füße

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Bauarbeiten neigen sich dem Ende zu
Von Constanze Arendt

Sülldorf. Die Bauarbeiten an der Sülldorfer Kirche gehen zügig voran. In den vergangenen vier Monaten hat die kleine Kirche ein neues Antlitz bekommen. Die Mauern des Kirchenschiffes wurden trockengelegt und neu geputzt. Das hat nicht nur außen, sondern auch im Kircheninneren Spuren hinterlassen. Hier sind derzeit nicht nur der Altar und die Orgel mit Folie umhüllt, sondern auch die Bänke sind komplett ausgeräumt. Die Bauarbeiter mussten auch hier den Putz abklopfen, um die Schäden, die die Feuchtigkeit in den vergangenen Jahren angerichtet hat, beheben zu können. Da der Außenputz nicht so teuer war, konnten wir auch noch die Fenster der Kirche erneuern lassen, freut sich Pfarrer Raimund Müller-Busse, zumal die Scheiben der alten Fenster auch sehr kaputt waren.


Pfarrer Raimund Müller-Busse zeigt sich zufrieden mit den Bauarbeiten,
die in den vergangenen vier Monaten an der Sülldorfer Kirche durchgeführt
wurden. Foto: Constanze Arendt
 Außerdem umfasste die jüngste Baumaßnahme auch das Erneuern von Balken in der Glockenstube und den Einbau von Schallluken in den Turm, um Nässe und Vögel vom Eindringen abzuhalten. Bis zur Bauabnahme am kommenden Montag sind nur noch einige Restarbeiten nötig. Der Weg vom Eingang des Kirchgartens wird noch gestaltet, die Rinnen zum Abfl uss des Regenwassers am Fuß der Kirche werden noch gemauert und die Fläche davor müssen noch etwas begradigt werden, damit das Wasser nicht mehr, so wie bisher, gegen die Kirche läuft. Im Rahmen dieses Bauabschnitts wurden etwa 100 000 Euro verbaut, etwa 36 000 Euro kamen davon aus den Fördertöpfen des Leader-Programms. Den Rest haben der Kirchenkreis Egeln und die Kirchengemeinde aufgebracht, erklärt Müller-Busse. In den vergangenen vier Jahren wurden zudem 125 000 Euro in die Sanierung des Daches und 75 000 Euro in die Umgestaltung der Patronatsloge investiert. Wir bräuchten jetzt noch einmal ungefähr 150 000 Euro, um auch das Innere der Kirche fertigzustellen, so der Pfarrer, der auch für diese Baumaßnahme noch einmal Fördergelder über das Leader-Programm beantragen möchte. Im Inneren müssen zumindest der Putz und der Fußboden erneuert werden. Für den Altar steht noch eine größere Spende zur Verfügung, so dass auch dieser gereinigt werden könnte.
 
Langfristig steht immer noch die Aufgabe, die Kirche nicht nur für Gottesdienste, sondern auch als Ausstellungsraum unter dem Motto Zucker und Salz zu nutzen. Das wird sich später sicher auch in der Innenausstattung zeigen, beispielsweise daran, dass auch nicht alle Bänke wieder hineingestellt werden, blickt Raimund Müller-Busse der Umsetzung weiterer Ideen bei der Sanierung der Sülldorfer Kirche entgegen.

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Dokument erstellt am 8.07.2011
Erscheinungsdatum 8.07.2011 | Ausgabe: Börde

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