Eggenstedter Kirche: Nach dem Dachbau sollen jetzt sechs neue Fenster folgen

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Gemeinde plant den zweiten großen Wurf für die weitere Sanierung des Gotteshauses
Sabrina Krug

Mit einer Spende der Stiftung der Kreissparkasse Börde über 3000 Euro erhoffen sich die Eggenstedter nun den zweiten großen Wurf bei der Kirchensanierung. Das Geld soll der Grundstock für die sechs neuen Fenster sein.

Für Pfarrerin Renate Hirschligau bedeutet die neue Spende der Stiftung der Kreissparkasse Börde über 3000 Euro der Startschuss für den zweiten großen Wurf bei der Sanierung der Eggenstedter Kirche.


Neben Horst Dunkhorst (l.), Vorstandsmitglied der Stiftung der
Kreissparkasse Börde und Pfarrerin Renate Hirschligau halten Andrea
Zimmermann, Vorsitzende des Gemeindekirchenrates und Reinhard
Biewendt, stellvertretender Vorsitzender des Gemeindekirchenrates,
den Spendenscheck in der Hand. Foto: privat
  Nach dem seit Ende 2010 nach 65 Jahren das Gotteshaus nun endlich wieder ein Dach hat, soll es mit dem Innenausbau weiter gehen. Doch dafür fehlt bisher noch das Geld. Insbesondere die sechs Fenster stehen auf der Dringlichkeitsliste ganz oben. Allein für diese Arbeiten werden nach Angaben von Renate Hirschligau rund 20 000 Euro benötigt. „Wir haben bisher noch keine weiteren Planungen vornehmen können. Jetzt nach der Spende der Stiftung der Kreissparkasse Börde und unseren Eigenmitteln aus der Gemeinde haben wir schon 6000 Euro zusammen. Damit wiederum können wir entsprechend Fördermittel beantragen“, erklärt die Pfarrerin. Ihr schweben da die Fördertöpfe beispielsweise aus dem „Leader“-Programm und dem ALFF (Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten) vor. Ohne die Spende lag bisher alles auf Eis, doch jetzt könne man auch Kontakt mit der Denkmalschutzbehörde zur Sanierung der Fenster aufnehmen. „Von dieser Entscheidung hängt ab, ob sie aus Holz oder Metall sein müssen“, erklärt sie. Am liebsten wäre es der Gemeinde, wenn das Bauprojekt gleich als ganzes beendet werden

könnte. So soll auch der Fußboden saniert und Epitaphien an die Wand gebracht werden. „Vielleicht bekommen wir in den nächsten Monaten ja noch weitere Spenden zusammen“, meint die Pfarrerin. Die Gemeinde arbeite jedenfalls fleißig daran. So soll es am Sonntag, 11. Dezember, ab 14 Uhr, in der Kirche ein Chorsingen geben. Dabei sind der Altenweddinger, sowie der Seehäuser/Eggenstedter Chor zu Gast. Kurz vor Weihnachten erwarte die Gemeinde eine weitere Sachspende und zwar aus Holz. Weiteres wolle Renate Hirschligau dazu aber noch nicht verraten. Die größte Hürde, die bei der Kirchensanierung zu nehmen war, hatte die Gemeinde bereits im vergangenen Jahr mit der Dachsanierung genommen. 65 Jahre war das Gotteshaus ohne Dach der Witterung ausgeliefert. Zwar wurde die Ruine zum Glück nie abgerissen, an einen Wiederaufbau hatte bis zur Wende aber niemand mehr geglaubt. Erst danach gab es über eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme erste Aufräumarbeiten. Die Gemeinde begann, bei zahlreichen Benefizveranstaltungen Geld für den Wiederaufbau der Kirche zu sammeln. Aus privaten Spenden und von Sponsoren waren damals 18 000 Euro zusammengekommen, die die Gemeinde als Eigenmittel für die Baumaßnahme aufbringen konnte. Insgesamt belief sich die Investitionssumme für das neue Dach auf rund 113 000 Euro. Den Löwenanteil der Bausumme in Höhe von 58 815 Euro schulterte der Kirchenkreis Egeln.

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Dokument erstellt am 3.11.2011




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