Arbeitsgemeinschaft Rema-ILE


Die integrierte ländliche Entwicklung ist in Sachsen-Anhalt auf ILE-Regionen und nicht auf einzelne Landkreise bezogen.

Daher haben im Jahre 2007 die Kreistage der Landkreise Börde und Jerichower Land beschlossen, gemeinsam mit der Landeshauptstadt Magdeburg die

Arbeitsgemeinschaft „Unterstützung der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) in der Region Magdeburg“

zu bilden und hierüber eine Vereinbarung zu treffen.


Die Rechtsgrundlage dafür ist der § 2 Abs. 2 des Gesetzes über kommunale Gemeinschaftsarbeit (GKG-LSA).

Die Aufgabenerfüllung erfolgt durch die Landkreise im Sinne eines ILE-Regionalmanagements.

Aufgaben, die nur das jeweilige Gebiet eines Mitglieds der Arbeitsgemeinschaft betreffen, nimmt jedes Mitglied eigenverantwortlich wahr.
Aufgaben, die über das Gebiet eines Mitglieds der Arbeitsgemeinschaft hinausgehen oder die ILE-Region als Ganzes betreffen, werden im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft erfüllt.


Die Arbeitsgemeinschaft befasst sich insbesondere mit folgenden Themen:

- regionale Abstimmung der Unterstützung der Integrierten Ländlichen Entwicklung
- Fortschreibung des Integrierten ländlichen Entwicklungskonzeptes
- einheitliche Vertretung der Region nach außen hinsichtlich der Umsetzung und Fortschreibung des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzeptes für die Region Magdeburg („ILEK Magdeburg“)
- Identifizierung und Erschließung regionaler Entwicklungspotenziale
- Initiierung, Koordination und Beförderung regional wirksamer Maßnahmen und Projekte
- Kooperation mit anderen ILE-Managements in Sachsen-Anhalt

Die Zusammenarbeit erfolgt auf der Grundlage des Konsensualprinzips. Das heißt, dass Ergebnisse der Arbeit nur dann zustande kommen, wenn zwischen allen drei Partnern Einvernehmen besteht.


Die Vorbereitung und Ausführung von Entscheidungen, die den Verwaltungsorganen der Beteiligten vorbehalten sind, erfolgt durch einen Arbeitskreis der Fachdezernenten.

Bei fachlicher Notwendigkeit können weitere Bedienstete, insbesondere aus den Bereichen Wirtschaftsförderung und Umweltschutz hinzugezogen werden.

Bei Bedarf werden themenbezogene Fachforen durchgeführt.

Um die regionale Konsensbildung, insbesondere zur Fortschreibung des ILEK zu erreichen, werden Regionalforen durchgeführt.

Die Geschäftsführung, die Vertretung der Arbeitsgemeinschaft nach außen, insbesondere gegenüber den Behörden des Landes, und die Öffentlichkeitsarbeit erfolgen durch den Landkreis Börde.

Sachsen Anhalt Europäische Kommission Ländliche Entwicklung 2007-2013 Landkreis Börde Netzwerk Ländliche Räume